Spezifische ökologische Kennzahlen
Parameter wie Emissionen, Abfallanfall oder Ressourceneinsatz sind ursächlich mit der Produktion verknüpft. Ein Anstieg der Produktionsmenge ist daher bei gleich bleibendem spezifischem Ausstoß und gleich bleibender Struktur automatisch mit einer Steigerung dieser Parameter verknüpft. Nur wenn der spezifische Ausstoß (Emission pro Tonne Produkt) entscheidend verringert werden kann, ergeben sich gleich bleibende oder sogar verminderte Werte.
Einige der Ziele des Bayer-Konzerns in Bezug auf Verantwortung für die Umwelt haben spezifische Indikatoren zur Grundlage, um eine Verbesserung der Umweltleistung unabhängig von der Entwicklung des Produktionsvolumens darstellen zu können.
Im Folgenden ist der Verlauf über die letzten Jahre der wichtigsten Indikatoren zu Emissionen, Abfällen und Ressourceneinsatz bezogen auf die im jeweiligen Jahr produzierte Menge dargestellt. Ergänzend wird jeweils der Verlauf der Produktionsmenge gezeigt. Bis 2004 beziehen sich sowohl Emissionen, Abfälle bzw. Ressourcen wie auch die Produktionsmenge auf den Bayer-Konzern einschließlich LANXESS, ab 2005 nur auf den Bayer-Konzern ohne LANXESS.
Mit Ausnahme des Indikators „Phosphor-Verbindungen im Abwasser“ zeigen alle Indikatoren im Trend eine Reduzierung über die letzten 5 bzw. 3 Jahre an. Im Falle der Phosphor-Emissionen macht sich bemerkbar, dass fast die gesamten Emissionen durch Bereiche des neuen Bayer-Konzerns verursacht wurden. Gleichzeitig hat sich die produzierte Tonnage des neuen Bayer-Konzerns nach der Ausgliederung von LANXESS erheblich verringert. Damit stiegen die spezifischen Phosphoremissionen zwischen 2004 und 2005 deutlich an.


Vorwort


Spezifische Treibhausgasemission
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