| Ziel |
Maßnahme |
| Handlungsfeld: Innovation |
| Förderung der Innovationskultur, um kreative Ideen und Anregungen aller Mitarbeiter für den Konzern nutzbar zu machen |
Langfristig angelegte, konzernweite Innovations-Initiative: Umsetzung des „Triple-i"-Programms („Inspirationen, Ideen und Innovationen") |
| Förderung der Forschung zum weltweiten Trink und Süßwasserschutz |
Bereitstellung von Finanzmitteln und Beteiligung am Projektmanagement für den von Bayer und National Geographic eingerichteten „National Geographic Global Exploration Fund“; in 2006/2007 Initiierung von gesellschaftlich relevanten und innovativen Projekten Konzernexterner Forschungsgruppen zur neuen Erschließung, schonendem Umgang und gerechten Verteilung der Wasserressourcen |
| Beitrag zur Sicherstellung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung |
Weiterentwicklung der Pflanzenbiotechnologie; Entwicklung von Pflanzen mit verbesserter Stresstoleranz gegenüber Trockenheit sowie Erzeugung von gesundheitsfördernden Rapsölsorten |
| Erschließung der Potenziale von nachwachsenden Rohstoffen |
Forschungsarbeiten und Technologieentwicklungen bei Erfolg versprechenden Anwendungen |
| Selektive, ressourcenoptimierte Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen |
Erzeugung und Gewinnung therapeutischer Proteine in Pflanzen („Plant Made Pharmaceuticals“) |
| Bereitstellung von verbesserten Medikamenten zur Bekämpfung von Krebs |
Erweiterung des Anwendungsgebiets des Krebsmedikaments Nexavar® für die Indikationen Leber- und Hautkrebs sowie Lungenkrebs |
| Bereitstellung eines Medikaments gegen gefährliche Durchblutungsstörungen |
Bereitstellung einer Thrombose-Prophylaxe mit dem oralen Faktor-XA-Inhibitor (BAY 59-7939) |
| Verlängerung der Wirksamkeit des gentechnisch hergestellten Blutermedikaments Kogenate® |
Neue Formulierung basierend auf einer Liposomen Technologie |
| Energieeinsparung durch Gewichtsreduktion im Transportbereich über den Einsatz von Polymermaterialien z. B. bei der Verscheibung und bei Konstruktions teilen |
Pilotprojekte mit ausgewählten Automobil-Herstellern und -Zulieferern für z. B. Automobil-Dachmodule |
| Erhalt von lebensnotwendigen Ressouren durch Entwicklung neuartiger Polyurethansysteme |
Sicherstellung einer hohen Wasserqualität und -verfügbarkeit durch den Einsatz innovativer und hochwertiger Polyurethansysteme für die einfache, Kosten und Zeit sparende Sanierung von Trinkwasserrohren |
| Energieeinsparung in Produktionsprozessen |
Optimierung eines Verfahrens zur Produktion von monomerem MDI (MDI = Methylen-Diisocyanat, ein Rohstoff zur Polyurethanherstellung) für eine neue großtechnische Anlage in China mit dem Ziel, ca. 15 Prozent Energie einzusparen |
| Handlungsfeld: Produktverantwortung |
| Fortgeführte Sicherung der Auskunftsfähigkeit hinsichtlich aller unserer Produkte |
Kontinuierliche Fortschreibung der Datensätze aus Eigenproduktion > 1 Tonne gemäß den Veränderungen im Produktportfolio |
| Umsetzung des Ziels von Johannesburg zur global einheitlichen Klassifizierung und Kennzeichnung von Substanzen und Zubereitungen |
Unterstützung der politischen Ausgestaltung und Umsetzung im Kontext mit weiteren relevanten Regulierungen (GHS = Globally Harmonized System) |
| Verbesserung der biologischen Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln bei günstigem Profil für Umwelt und Gesundheit |
Management und Weiterentwicklung des Bayer CropScience-Produktportfolios |
| Permanente, kontinuierliche Sicherstellung der Compliance mit Regularien zur Arzneimittelsicherheit und Qualitätssicherung bei Humanarzneimitteln |
Umsetzung und Kontrolle der Leitlinie zu detaillierten Informationspflichten, Abläufen und Ansprechpartnern der Funktionen Arzneimittelsicherheit und Qualitätssicherung |
| Handlungsfeld: Exzellente Unternehmensführung |
| Employment: Kontinuierliche Verbesserung interner Arbeitsprozesse und der Motivation der Mitarbeiter |
Fortsetzung der regelmäßigen weltweiten Befindlichkeitsanalyse der Leitenden Mitarbeiter; Umsetzung der Global Leadership Principles, verknüpft mit Leistungsbewertungen, Nutzung der im Pilotland Italien gemachten Erfahrungen |
| Steuerung des Umsetzungsprozesses der Richtlinie „Gesundheits-, Sicherheits-, Umweltschutzund Qualitäts-(HSEQ-)Audits“ |
Implementierung von teilkonzernspezifischen HSEQ-Management-Systemen sowie deren vollständige Auditierung in allen Regionen |
| Verbesserung der Kommunikation in der globalen Bayer-Organisation |
Vollständige Umsetzung von Englisch als Konzern-Arbeitssprache im Kreis der Führungskräfte, u. a. mittels breit angelegter Trainingsprogramme |
| Verbesserung der Management-Qualitäten aller Führungskräfte |
Weitere Ausweitung von 360°-Feedback-Prozessen auf Mitarbeiter mit Führungsverantwortung |
| Handlungsfeld: Gesellschaftliche Verantwortung |
| Weltweite Förderung des Umweltwissens junger Menschen |
Ausbau der Kooperation mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), u. a. Aufbau von Jugend-Umweltnetzwerken und Capacity-Building-Plattformen in Lateinamerika und Afrika |
| Stärkung des naturwissenschaftlichen Grundwissens an Schulen |
Etablierung des in den USA gegründeten und bereits auf Großbritannien und Irland ausgeweiteten Mitarbeiter-Programms „Making Science Make Sense“ in Japan |
| Förderung des Zugangs zu schulischer und beruflicher Bildung für Kinder und Jugendliche, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern |
Kooperation mit regionalen Trägern, Initiierung eigener Programme zu Schutz und Bildung von Jugendlichen, Aufklärungsmaßnahmen für das Umfeld, z. B. in Indien |
| Ausbildungsförderung im Bereich Nachhaltige Entwicklung und Verbesserung des Umweltbewusstseins in Schwellenländern (Capacity Building) entsprechend der Selbstverpflichtung der chemischen Industrie nach der Johannesburg Declaration und dem iccm (SAICM) |
Entwicklung eines Ausbildungsprogramms sowie finanzielle und personelle Unterstützung für die Einrichtung eines Lehrstuhls für „Sustainable Development“ an der Tongji-Universität in Schanghai, China |
| Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung |
Organisatorische Neugestaltung des Bayer-Stiftungswesens unter stärkerer Fokussierung auf Wissensförderung und Aufstockung des Stiftungsbudgets |
| Prüfung, inwieweit die Behandlungsdauer von Tuberkulose auf ca. die Hälfte verkürzt werden kann |
Bayer stellt im Rahmen der Kooperation mit The Global TB Alliance für ein weltweites Studienprogramm den Wirkstoff Moxifloxacin kostenlos zur Verfügung; bei erfolgreichem Studienverlauf soll Moxifloxacin für die Indikation Tbc eingeführt und Patienten in Entwicklungsländern zu erschwinglichen Preisen zugänglich gemacht werden |
| Verantwortlicher Umgang mit Gentechnik |
Umsetzung der neuen Bayer-Gentechnik-Policy und spezifischer Regelungen in den Teilkonzernen und Servicegesellschaften |
| Arbeitssicherheit: Reduzierung der Anzahl der Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen pro 1 Million geleisteter Arbeitsstunden (MAQ < 2) |
Fortführung unseres konsequenten Sicherheitsmanagements |
| Diversity: konsequente Umsetzung unserer Unternehmenswerte hinsichtlich der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Alter |
Konsequente Umsetzung der Konzernregelung: „Programm für gesetzmäßiges und verantwortungsbewusstes Handeln“ vom Mai 2004; vollständige Umsetzung eines global einheitlichen Vergütungssystems für die Konzernführungskreise 1 bis 3 |
| Handlungsfeld: Verantwortung für die Umwelt |
Wasseremissionen: Reduzierung der Einleitungen von TOC (Total Organic Compounds) und Stickstoff in den Vorfluter um zehn Prozent pro Tonne Verkaufsprodukt Luftemissionen: Reduzierung der VOC-Emissionen um 30 Prozent pro Tonne Verkaufsprodukt Luftemissionen: weitere kontinuierliche Optimierung der Energieeffizienz in unseren Produktionsanlagen mit dem Ziel der Reduzierung der Emission treibhausrelevanter Gase pro Tonne Verkaufsprodukt um zehn Prozent (bis 2015) Luftemissionen: Einhaltung einer maximalen Obergrenze der ODS-Emissionen (Ozone Depleting Substances = Ozonzerstörende Substanzen) von unter 20 Tonnen pro Jahr (CFC 11-Äquivalente) Abfälle: Reduzierung der Menge besonders überwachungsbedürftiger Produktionsabfälle auf unter 2,5 Prozent pro Tonne Verkaufsprodukt Energieverbrauch: Reduzierung des spezifischen Energieverbrauchs pro Tonne verkauften Produkts um zehn Prozent bis 2015 |
Aus Wettbewerbsgründen publizieren wir unsere Maßnahmen in diesem Bereich nicht. |
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