Nachhaltigkeitsprogramm 2006 +
Innovation Gesellschaftliche Verantwortung
Produktverantwortung Verantwortung für die Umwelt
Exzellente Unternehmensführung  
Unser Nachhaltigkeitsprogramm haben wir anhand der Handlungsfelder Innovation, Produktverantwortung, Exzellente Unternehmensführung, Gesellschaftliche Verantwortung und Verantwortung für die Umwelt ausgerichtet. Innerhalb der Handlungsfelder ordnet es jedem Ziel konkrete Maßnahmen zu, um es termingerecht zu erreichen. In das Konzern-Nachhaltigkeitsprogramm sind Ziele aller Teilkonzerne und Servicegesellschaften eingeflossen.
Unsere Ziele bis 2010 (sofern nicht anders dargestellt)
Ziel Maßnahme
Handlungsfeld: Innovation 
Förderung der Innovationskultur, um kreative Ideen und Anregungen aller Mitarbeiter für den Konzern nutzbar zu machen Langfristig angelegte, konzernweite Innovations-Initiative: Umsetzung des „Triple-i"-Programms („Inspirationen, Ideen und Innovationen")
Förderung der Forschung zum weltweiten Trink und Süßwasserschutz Bereitstellung von Finanzmitteln und Beteiligung am Projektmanagement für den von Bayer und National Geographic eingerichteten „National Geographic Global Exploration Fund“; in 2006/2007 Initiierung von gesellschaftlich relevanten und innovativen Projekten Konzernexterner Forschungsgruppen zur neuen Erschließung, schonendem Umgang und gerechten Verteilung der Wasserressourcen
Beitrag zur Sicherstellung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung Weiterentwicklung der Pflanzenbiotechnologie; Entwicklung von Pflanzen mit verbesserter Stresstoleranz gegenüber Trockenheit sowie Erzeugung von gesundheitsfördernden Rapsölsorten
Erschließung der Potenziale von nachwachsenden Rohstoffen Forschungsarbeiten und Technologieentwicklungen bei Erfolg versprechenden Anwendungen
Selektive, ressourcenoptimierte Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen Erzeugung und Gewinnung therapeutischer Proteine in Pflanzen („Plant Made Pharmaceuticals“)
Bereitstellung von verbesserten Medikamenten zur Bekämpfung von Krebs Erweiterung des Anwendungsgebiets des Krebsmedikaments Nexavar® für die Indikationen Leber- und Hautkrebs sowie Lungenkrebs
Bereitstellung eines Medikaments gegen gefährliche Durchblutungsstörungen Bereitstellung einer Thrombose-Prophylaxe mit dem oralen Faktor-XA-Inhibitor (BAY 59-7939)
Verlängerung der Wirksamkeit des gentechnisch hergestellten Blutermedikaments Kogenate® Neue Formulierung basierend auf einer Liposomen Technologie
Energieeinsparung durch Gewichtsreduktion im Transportbereich über den Einsatz von Polymermaterialien z. B. bei der Verscheibung und bei Konstruktions teilen Pilotprojekte mit ausgewählten Automobil-Herstellern und -Zulieferern für z. B. Automobil-Dachmodule
Erhalt von lebensnotwendigen Ressouren durch Entwicklung neuartiger Polyurethansysteme Sicherstellung einer hohen Wasserqualität und
-verfügbarkeit durch den Einsatz innovativer und hochwertiger Polyurethansysteme für die einfache, Kosten und Zeit sparende Sanierung von Trinkwasserrohren
Energieeinsparung in Produktionsprozessen Optimierung eines Verfahrens zur Produktion von monomerem MDI (MDI = Methylen-Diisocyanat, ein Rohstoff zur Polyurethanherstellung) für eine neue großtechnische Anlage in China mit dem Ziel, ca. 15 Prozent Energie einzusparen
Handlungsfeld: Produktverantwortung 
Fortgeführte Sicherung der Auskunftsfähigkeit hinsichtlich aller unserer Produkte Kontinuierliche Fortschreibung der Datensätze aus Eigenproduktion > 1 Tonne gemäß den Veränderungen im Produktportfolio
Umsetzung des Ziels von Johannesburg zur global einheitlichen Klassifizierung und Kennzeichnung von Substanzen und Zubereitungen Unterstützung der politischen Ausgestaltung und Umsetzung im Kontext mit weiteren relevanten Regulierungen (GHS = Globally Harmonized System)
Verbesserung der biologischen Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln bei günstigem Profil für Umwelt und Gesundheit Management und Weiterentwicklung des Bayer CropScience-Produktportfolios
Permanente, kontinuierliche Sicherstellung der Compliance mit Regularien zur Arzneimittelsicherheit und Qualitätssicherung bei Humanarzneimitteln Umsetzung und Kontrolle der Leitlinie zu detaillierten Informationspflichten, Abläufen und Ansprechpartnern der Funktionen Arzneimittelsicherheit und Qualitätssicherung
Handlungsfeld: Exzellente Unternehmensführung 
Employment: Kontinuierliche Verbesserung interner Arbeitsprozesse und der Motivation der Mitarbeiter Fortsetzung der regelmäßigen weltweiten Befindlichkeitsanalyse der Leitenden Mitarbeiter; Umsetzung der Global Leadership Principles, verknüpft mit Leistungsbewertungen, Nutzung der im Pilotland Italien gemachten Erfahrungen
Steuerung des Umsetzungsprozesses der Richtlinie „Gesundheits-, Sicherheits-, Umweltschutzund Qualitäts-(HSEQ-)Audits“ Implementierung von teilkonzernspezifischen HSEQ-Management-Systemen sowie deren vollständige Auditierung in allen Regionen
Verbesserung der Kommunikation in der globalen Bayer-Organisation Vollständige Umsetzung von Englisch als Konzern-Arbeitssprache im Kreis der Führungskräfte, u. a. mittels breit angelegter Trainingsprogramme
Verbesserung der Management-Qualitäten aller Führungskräfte Weitere Ausweitung von 360°-Feedback-Prozessen auf Mitarbeiter mit Führungsverantwortung
Handlungsfeld: Gesellschaftliche Verantwortung 
Weltweite Förderung des Umweltwissens junger Menschen Ausbau der Kooperation mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), u. a. Aufbau von Jugend-Umweltnetzwerken und Capacity-Building-Plattformen in Lateinamerika und Afrika
Stärkung des naturwissenschaftlichen Grundwissens an Schulen Etablierung des in den USA gegründeten und bereits auf Großbritannien und Irland ausgeweiteten Mitarbeiter-Programms „Making Science Make Sense“ in Japan
Förderung des Zugangs zu schulischer und beruflicher Bildung für Kinder und Jugendliche, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern Kooperation mit regionalen Trägern, Initiierung eigener Programme zu Schutz und Bildung von Jugendlichen, Aufklärungsmaßnahmen für das Umfeld, z. B. in Indien
Ausbildungsförderung im Bereich Nachhaltige Entwicklung und Verbesserung des Umweltbewusstseins in Schwellenländern (Capacity Building) entsprechend der Selbstverpflichtung der chemischen Industrie nach der Johannesburg Declaration und dem iccm (SAICM) Entwicklung eines Ausbildungsprogramms sowie finanzielle und personelle Unterstützung für die Einrichtung eines Lehrstuhls für „Sustainable Development“ an der Tongji-Universität in Schanghai, China
Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung Organisatorische Neugestaltung des Bayer-Stiftungswesens unter stärkerer Fokussierung auf Wissensförderung und Aufstockung des Stiftungsbudgets
Prüfung, inwieweit die Behandlungsdauer von Tuberkulose auf ca. die Hälfte verkürzt werden kann Bayer stellt im Rahmen der Kooperation mit The Global TB Alliance für ein weltweites Studienprogramm den Wirkstoff Moxifloxacin kostenlos zur Verfügung; bei erfolgreichem Studienverlauf soll Moxifloxacin für die Indikation Tbc eingeführt und Patienten in Entwicklungsländern zu erschwinglichen Preisen zugänglich gemacht werden
Verantwortlicher Umgang mit Gentechnik Umsetzung der neuen Bayer-Gentechnik-Policy und spezifischer Regelungen in den Teilkonzernen und Servicegesellschaften
Arbeitssicherheit: Reduzierung der Anzahl der Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen pro 1 Million geleisteter Arbeitsstunden (MAQ < 2) Fortführung unseres konsequenten Sicherheitsmanagements
Diversity: konsequente Umsetzung unserer Unternehmenswerte hinsichtlich der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Alter Konsequente Umsetzung der Konzernregelung: „Programm für gesetzmäßiges und verantwortungsbewusstes Handeln“ vom Mai 2004; vollständige Umsetzung eines global einheitlichen Vergütungssystems für die Konzernführungskreise 1 bis 3
Handlungsfeld: Verantwortung für die Umwelt 
Wasseremissionen: Reduzierung der Einleitungen von TOC (Total Organic Compounds) und Stickstoff in den Vorfluter um zehn Prozent pro Tonne Verkaufsprodukt
Luftemissionen: Reduzierung der VOC-Emissionen um 30 Prozent pro Tonne Verkaufsprodukt
Luftemissionen: weitere kontinuierliche Optimierung der Energieeffizienz in unseren Produktionsanlagen mit dem Ziel der Reduzierung der Emission treibhausrelevanter Gase pro Tonne Verkaufsprodukt um zehn Prozent (bis 2015)
Luftemissionen: Einhaltung einer maximalen Obergrenze der ODS-Emissionen (Ozone Depleting Substances = Ozonzerstörende Substanzen) von unter 20 Tonnen pro Jahr (CFC 11-Äquivalente)
Abfälle: Reduzierung der Menge besonders überwachungsbedürftiger Produktionsabfälle auf unter 2,5 Prozent pro Tonne Verkaufsprodukt
Energieverbrauch: Reduzierung des spezifischen Energieverbrauchs pro Tonne verkauften Produkts um zehn Prozent bis 2015
Aus Wettbewerbsgründen publizieren wir unsere Maßnahmen in diesem Bereich nicht.
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